“Als wir nicht in die Schule durften, nicht zu unseren Freunden und nicht zum Sport, da haben wir gemerkt, dass Brüder zu haben nicht so schlimm ist, wie wir vorher manchmal dachten.”

Marten, Luk und Ben sind Brüder. Jungs mit jeder Menge Energie. Die will raus. Das geht schon in normalen Zeiten nicht ohne Konflikte ab. In der Zeit des Lockdowns aber gab es von einem Tag auf den anderen kaum noch Chancen, sich aus dem Weg zu gehen. Plötzlich fehlte die sogar die Schule – ein kleines bisschen sogar wegen des Lernens, vor allem aber wegen der Freunde.

Was sich insgesamt geändert hat? Die Jungs streiten noch immer viel, am liebsten für mehr Medienzeit an digitalen Geräten. Aber sie haben auch zueinander gefunden und sich, zumindest öfter als es vorher zu erwarten war, das Leben im Shutdown gegenseitig leichter gemacht, indem sie näher zusammengerückt sind – eben close by.