- Lichtspuren Motiv 1 – Tag 1 an der Wand
- Lichtspuren Motiv 2 – Tag 1 an der Wand
- Lichtspuren Motiv 3 – Tag 1 an der Wand
- Lichtspuren – Tag 1 an der Wand
- Lichtspuren – Tag 2 (Vernissageabend) an der Wand
- Lichtspuren – Tag 2 (Mitternacht) an der Wand
- Lichtspuren – Tag 3 an der Wand
- Lichtspuren – Tag 4 an der Wand
„Lichtspuren“ basiert auf dem Prinzip des kameralosen Fotogramms, bei dem Objekte direkt auf Fotopapier gelegt und belichtet werden.
Doch im Unterschied zum klassischen Fotogramm verzichtet „Lichtspuren“ auf einen gezielten Belichtungsmoment. Stattdessen wird das Papier während der Dauer der Ausstellung dem Umgebungslicht ausgesetzt – langsam, schleichend, im Verlauf der Stunden und Tage.
Lichtspuren der Fahrgasse: Die Objekte auf den Papieren sind Fundsachen aus der Fahrgasse. Indem die Objekte durch das Umgebungslicht auf dem Fotopapier einbrennen, werden sie zu Lichtspuren der Fahrgasse. Und stehen sinnbildlich für die Vielfältigkeit und die abwechslungsreiche Geschichte der Fahrgasse.
Die Fundstücke machen die Straße selbst zum Motiv – transformiert durch Zeit und Licht. Die Papiere verändern sich kontinuierlich. Schatten werfen sich auf die lichtempfindliche Oberfläche, Formen zeichnen sich ab, prägen sich langsam ein. Die Besucher am Freitag werden ein anderes Bild sehen als jene am Sonntag – eine Veränderung, kaum sichtbar im Moment, aber unaufhaltsam über die Zeit.
Nach Ende der Ausstellung wurde der finale Zustand fixiert und dokumentiert – Bilder, die aus Zeit, Licht und Veränderung gewachsen sind.
Inspiriert wurde die Arbeit durch das Projekt „Wait and See“ von F&D Cartier – einem Künstlerduo, das sich mit dem Faktor Zeit und lichtsensiblen Materialien in der Fotografie beschäftigt.
Entstanden sind die Fotogramme während der Ausstellung des BFF – Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. zum Saisonstart der Galerien in Frankfurt vom 05. bis zum 09.09.2025.








